Holzfenster

Holzfenster bei einem Haus

Holz - Ein natürlicher Rohstoff für nachhaltiges Bauen

Sie wollen neue Fenster kaufen? Holz gehört zu den ältesten genutzten Werkstoffen, welches seit vielen Jahrhunderten wegen der extremen Flexibilität und einfachen Verarbeitung verwendet wird. Holz ist ein natürlich nachwachsender Rohstoff und somit umweltfreundlich recycelbar. Hohe Stabilität und große Widerstandsfähigkeit gehören zu seinen Vorzügen. Moderne Holzfenster bieten durch ihre natürliche Ästhetik aufgrund der Fensterrahmen und Formen und das edle Material ein gemütliches Wohnkomfort, Funktionalität und ein warmes und stilvolles Ambiente. Ebenso bieten Holzfenster einwandfreie Wärmedämmeigenschaften. Durch den warmen Holzton wird das Wohlbefinden gesteigert. Für unsere Holzfenster wird ausschließlich hochwertiges Holz verarbeitet. Jedes Holzfenster wird nach Ihren Vorgaben nach Maß individuell gefertigt. In unserem Fensterkonfigurator können Sie unter den Holzarten Kiefer und Meranti wählen, jedoch können durch die wählbaren Lasuren auch andere Holzarten imitiert werden. Mehr Informationen liefrt auch hier die Tischler Innung.

Soft-Line

ab 64 / qm
  • klassisches Design
  • Schutzleiste aus Aluminium
  • Standardverglasung

Hard-Line

Ab 68 / qm
  • klassisches Design
  • Rahmen und Flügel ohne Stahl
  • Sehr gute Wärmedämmung

Verwendete Holzarten bei Fenstern

Holzfenster werden in der Regel aus den Holzarten Kiefer, Fichte oder Eiche hergestellt. Aufgrund dessen, das Holz ein erneuerbarer Stoff ist, ist er auch sehr umweltfreundlich und speichert zudem den Umweltkiller CO2. Holzfenster können auch aus Tropenhölzern hergestellt werden. Aber das Institut für Wohnen und Umwelt (IWU) in Darmstadt rät davon ab, um dem Schutz der Regenwälder entgegen zu wirken. Ein weiterer Vorteil von Holzfenstern ist, dass alte Holzfenster nicht recycelt oder deponiert werden müssen, da ökologische Lasuren bei der Verbrennung der Umwelt nicht schaden. Bei der richtigen Pflege von Holzfenstern sind diese nicht mit viel mehr Arbeit als bei Kunststoff- oder Aluminiumfenstern verbunden.

Fenster aus Fichtenholz

Fichtenholz lässt sich in jeder Farbrichtung durch eine gelblich/weiße Farbe beizen. Dieses Holz ist durch seine Harzarmut auch mit deckenden Lackierungen lackierbar.

Fenster aus Lärchenholz

Lärchenholz besitzt eine rötliche Farbe und besitzt ein erhöhtes Harzreichtum. Dadurch sind sie die dauerhafteste heimische Nadelholzart. Während das Holz älter wird, dunkelt es nach. Wird das Lärchenholz zu feucht oder zu trocken, schwindet oder quellt das Holz sehr.

Fenster aus Kieferholz

Das Holz einer Kiefer ist dem einer Lärche, die Farbe ist fast identisch und ebenso harzreich. Das Kiefernholz ist etwas weicher als das einer Lärche und wird auch gerne als günstiger Ersatz zu Lärchenholz verwendet.

Fenster aus Eichenholz

Eichenholz ist ein sehr hartes, schweres und stabiles Holz. Für den Fensterbau ist es die einzig relevante Laubholzart. Die Eiche besitzt Inhaltsstoffe, die das Holz dauerhaft machen. Durch den höheren Preis von Eichenholz wird es selten für Holz-Alu-Fenster verwendet, sondern eher bei Türen oder im Portalbau.

Fenster aus Merantiholz

Merantiholz wird als eine Gruppe der tropischen Laubhölzer bezeichnet. Die Farbe des Holzes reicht von einem rötlichbraunen Kernholz bis hin zu einen gelblichen, grau-rosanen Splittholz. Je dichter das Merantiholz ist, desto intensiver sind die Farben. Das Holz weißt eine Festigkeitseigenschaften einer Eiche auf. Eingesetzt wird das Holz neben der Verwendung bei Fenster und Türen noch bei der Möbelfertigung, sowie der Furnier- und Speerholzherstellung.

Tipp vom Profi:

Achten Sie bei Fenstern darauf, das der Rahmen und das Fenster aus dem gleichen Holz gefertigt werden. Ansonsten kann auch bei minimalen Ausdehnungen des Holzes die Dichtbarkeit beeinträchtigt werden! Denn jedes Holz arbeitet unterschiedlich.

Holzfenster Reparatur

Um nicht irgendwann große Reparaturen von Holzfenstern ausführen zu müssen, sollten Holzfenster öfter mal auf kleine Schäden überprüft werden. Dazu gehören unter anderem die Fensterdichtungen. Diese können nach der Zeit kaputt gehen indem sie porös werden oder sogar verkleben. Damit dieser Fall nicht eintreten kann, sollten die Dichtungen regelmäßig mit Seifenwasser gereinigt werden. Auch das Einfetten der Dichtungen bei Holzfenstern trägt zu einer längeren Isolation bei. Bei dem Einfetten ist darauf zu achten, dass Sie stets säure- und harzfreie Fette verwenden, da diese sonst die Dichtungen angreifen und dann kaputt gehen.

Auch der Rahmen verdient eine besondere Aufmerksamkeit. Denn wenn hier Wasser in den Holzrahmen eindringt ohne das etwas unternommen wird, dann werden hier mit großer Wahrscheinlichkeit größere Schäden auftreten. Daher ist es Ratsam bei Holzfenstern die Rahmen in kleineren Abständen zu überprüfen und auch kleinere Schäden direkt zu beheben.

 

Wenn Sie die Rahmen und Dichtungen Ihrer Holzfenster überprüft haben, dann sollten Sie noch weitere Funktionalitäten der Fenster prüfen. Dazu gehören die Fensterbeschläge. Denn wenn diese keine regelmäßige Wartung erhalten, lassen sich die Fenster eventuell nur noch schwer schließen. Etwa alle 2 Jahre sollten sollten auch die Schrauben der Fenster nachgezogen werden. Die Nachtjustierung allerdings sollte von einem Fachmann ausgeführt werden, da dieser durch seine Erfahrung weiß, wann ein Fenster optimal schließt. Zweimal im Jahr sollten Sie auch Ihre Fenster ölen, wofür sich auch gut Nähmaschinen Öl eignet. Die dadurch erreichte Funktionalität der Fenster ist zudem für Ihre Sicherheit sehr wichtig. Denn sind die Beschläge nicht fest oder verbogen, haben Einbrecher ein leichteres Spiel in Ihr Haus oder Ihre Wohnung zu kommen.

Holzfenster haben sehr gute Leistungsmerkmale. Sie haben ein schönes Erscheinungsbild und sehr gute Wärmedämmeigenschaften. Damit sie jedoch ihre guten Isoliereigenschaften und ihre besondere Optik nicht verlieren, müssen sie regelmäßig gepflegt werden. Denn witterungsbedingt können Holzfenster Risse bilden bzw. kann mit der Zeit die Farbe abblättern. Holz ist sehr anfällig für Nässe, Kälte und Sonnenlicht. Durch regelmäßige Wartung und Pflege kann man die Lebensdauer von Holzfenstern entscheidend verlängern. Es gibt hierzu jedoch keine genauen Richtwerte. Die jeweiligen Pflegeintervalle sind von den äußeren Gegebenheiten abhängig, wie stark die Witterung ihre Fenster beeinträchtigt. Es empfiehlt sich jedoch Holzfenster ca. alle 3 Jahre zu lackieren bzw. ca. alle 2 Jahre zu lasieren.  Bevor man mit dem Lasieren anfängt, sollte man gründlich die Fenster reinigen.

Um Holz vor Umwelteinflüssen zu schützen, gibt es zwei unterschiedliche Beschichtungsarten, Lasuren und Lacke. Beide eignen sich gleichermaßen gut für Holz.

Lack bildet eine geschlossene Schicht auf dem Holz, d. h. die Struktur des Holzes ist unter dem Lack nicht mehr zu sehen. Eine Lasur hingegen dringt in das Holz ein und schützt es von innen. Ebenso heben Lasuren die originale Holzmaserung bzw. –farbe hervor. Lacke fühlen sich im Gegensatz zu Lasuren glatt auf der Oberfläche an. Es ist eine reine Geschmacksache, welche Art der Beschichtung Sie für Ihre Holzfenster wählen.

Sollten Sie sich unsicher sein, welche Pflegematerialien für Ihr Holzfenster geeignet sind, lassen Sie sich gerne im Fachmarkt beraten. Neben dem richtigen Lack bzw. der richtigen Lasur ist die Beschaffenheit des Pinsels ebenso wichtig. Bei minderwertiger Qualität, könnte es dazu kommen, dass beim Beschichten des Holzes der Pinsel Haare verliert und unschöne Stellen auf der Schicht hinterlässt. Zum Beschichten der Holzfenster eignet sich ein Flachpinsel genauso gut wie ein Schrägpinsel. 

Bevor Sie mit dem Lackieren bzw. Lasieren Ihrer Holzfenster beginnen, sollte die alte Beschichtung vorher abgeschliffen werden, damit Sie die neue Schicht leicht und problemlos auftragen können und keine unschönen Unebenheiten zurück bleiben. Dazu können Sie geeignetes Schleifpapier oder eine elektrische Schleifmaschine verwenden. Abgeplatzte oder abgeblätterte Stellen können einfach mit einem Spachtel entfernt werden. Risse und Löcher im Holz werden mit einer speziellen Abdichtungsmasse abgedichtet, so verhindern Sie, dass Feuchtigkeit ins Holz gelangt. Nachdem Sie die alte Beschichtung herunter geschliffen haben, entstauben Sie den Fensterflügel und den Rahmen. 

Vor dem Streichen ist es zu empfehlen, die Dichtungen zu überprüfen sowie das Fenster nach Feuchtestellen abzusuchen. Defekte Dichtungen sollten vor dem Lackieren/Lasieren entfernt werden. Die neuen Dichtungen werden, nachdem das Fenster komplett getrocknet ist, eingesetzt. Sollten Ihre Fenster nicht mehr zu retten sein hier können Sie neue Holzfenster kaufen

Aufgrund der Mittel und Lasuren die man früher zur Verfügung hatte, war es nötig seine Holzfenster jedes Jahr zu streichen. Dies war mit einer Menge Arbeit und Zeitaufwand verbunden. Doch aufgrund der fortgeschrittenen Technologien in der heutigen Zeit, sind die Lasuren und Farben sehr beständig geworden. Dadurch genügt ein neuer Anstrich meistens alle 5 Jahre. Die Zeitspanne von zwei Anstrichen hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie zum Beispiel die Lage der Fenster. Sind die Fenster starken Witterungseinflüssen ausgesetzt oder liegen sie doch eher geschützt? Natürlich spielt auch die Oberfläche der Farbe eine Rolle. Wenn die Zeit für einen neuen Anstrich gekommen ist, wird sich die Mühe auf jeden Fall lohnen. Denn dann wird Ihr Haus wieder in einem neuen Glanz erscheinen. Bevor Sie dann Ihr Fenster streichen, sollten Sie darauf achten das die Oberfläche vorab gründlich gereinigt wird.

Fürs Beschichten des Fensters, nehmen Sie den Fensterflügel vom Rahmen und legen ihn vorsichtig auf zwei gepolsterte Böcke. Den Boden schützen Sie vor heruntertropfender Farbe mit einer ausgelegten Folie. Das Glas, die Beschläge und die Dichtungen werden nachdem Sie die alte Farbe heruntergeschliffen haben, zum Schutz abgeklebt. Bitte achten Sie auf genügend Frischluftzufuhr. Da aufgrund der aufsteigenden Dämpfe Übelkeit oder Kopfschmerzen auftreten können. 

Bei Verwendung von farblichen Lacken, tragen Sie bitte die dazu passende Grundierung vor der endgültigen Beschichtung auf. Nach kurzer Trocknungszeit können Sie mit dem Lackieren Ihrer Holzfenster beginnen. Nach dem die erste Sicht getrocknet ist, können Sie eine zweite und dritte Schicht auftragen. Um die Trocknungsphasen richtig auszunutzen, ist es zu empfehlen zuerst mit dem Rahmen anzufangen und anschließend den Fensterflügel zu streichen. Wenn die aufgetragenen Lasuren bzw. Lacke komplett getrocknet sind, können Sie die neuen Dichtungen einsetzen und den Flügel wieder am Rahmen anbringen.

Pflege der Holzfenster

Wie auch andere Fenster, und nicht nur Holzfenster, müssen diese gepflegt werden um nicht nach wenigen Jahren schon marode zu werden. In erster Linie treffen dafür folgende Regeln zu:

 

  • Beim Fenster reinigen, sollten Sie darauf achten, dass Sie keine agressiven Scheuermittel verwenden!

  • Zum Reinigen der Fenster sollten Sie die richtigen Utensilien verwenden. Wenn Sie Ihre Fenster mit einem Stahlschwamm oder einer Bürste bearbeiten wollen sind Sie hier weit gefehlt. Daher gilt es lieber Fensterleder und Microfasertücher zu verwenden.

  • Benutzen Sie einfaches Seifenwasser. Dazu reicht warmes Wasser, Spülmittel und etwas Essig um das Fenster zu reinigen.

  • Als eins der Wichtigen Faktoren: Reinigen Sie die Fenster regelmäßig!